Frühförderung

«Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr», sagt ein altes Sprichwort. Und ausser, dass der Vorname nicht mehr so beliebt ist, der Inhalt trifft heute immer noch zu. Was in jungen Jahren versäumt wird, kann später nur noch mit besonderer Anstrengung auf- und nachgeholt werden.

Gemäss der Forschungsstelle für Bildungsökonomie der Universität Bern schicken 63 % der Eltern ihre Kinder in die Nachhilfe. Die Studie zeigt, dass vor allem Kinder aus begüterten Familien in den Genuss von privatem Förderunterricht kommen. Sollte der Schulerfolg vom Geldbeutel abhängig sein, ist die Chancengleichheit in Gefahr.

Tagesschulen wären hier eine Lösung. Damit gäbe es keinen Anlass mehr für Nachhilfe. Eine weitere Lösung ist, dass die Schulen insgesamt den individuellen Lernbedürfnissen der Kinder eher und mehr gerecht werden.

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